Berlin Blogging

January 3, 2013

berlinEin großes Hallo aus Berlin! Ich schreibe aus meiner Lieblingsstadt und über meine Lieblingsstadt, schlicht, weil es nunmal so viel zu berichten gibt. Nun kann ich freilich nicht über alles schreiben, was hier so abgeht, denn dann bräuchte ich soviel Platz wie eine Regierungsbehörde an Speicher in Anspruch nehmen kann. Demgegenüber beschränke ich mich vorrangig auf Berichte und Beschreibungen, die alle irgendwie mit Gesundheit und dergleichen zu tun haben, da mich das zum einen interessiert, zum anderen da aber auch wirklich spannende Entwicklungen im Gange sind. Wer drauf steht, der kann sich in Berlin quasi neu machen lassen und die ganzen nervigen Mängel beseitigen, die schon immer gestört werden. Klar, ein bißchen Geld und auch ein wenig Mut sind schon nötig, um so manches in Anspruch zu nehmen, aber ich schreibe hier weder für den Penner, der ständig pleite und besoffen ist, noch für den wankelmütigen Angsthasen, der sich zuhause vor seinem Rechner verkriecht. Diese Leute sieht man ja in Berlin auch ganz häufig, doch ist diese Spezies eben auch kein inspierendes Element und keine Säule irgendeines Fortschritts. Sie leben in der Regel am Leben vorbei – wogegen ich grundsätzlich auch gar nichts habe! Jeder soll sein Dasein so meistern, wie er will, nur finde ich es eben sinnvoller, wenn man was aus sich macht und die Chancen nutzt, die unsere Zeit so reichhaltig anbietet! Warum nicht aus dem Vollen schöpfen, wenn es möglich ist? Ich hab nie verstanden, wie sich manche das angeblich „ethisch“ zuständig fühlen, wenn sich Leute die Nase operieren lassen oder ihre Brüste vergrößern? Das angeblich verpflichtende Ideal, das alle anstreben, gibt es nämlich gar nicht, genauso wie es „Die Mode“ im Ganzen auch nicht gibt. Es existieren immer nur Vorschläge und Meinungen – und Angebote, gerade hier in Berlin. Nun gibt es Menschen, die sind selbst kreativ, erschaffen und stellen etwas her, von dem auch andere wiederum profitieren. Und es gibt Menschen, die sich nicht sicher sind, die aber zugleich auf der Suche nach Antworten leben. Beide Weisen sind gleich wertvoll und sollten Ernst genommen werden! Wer zum Beispiel seine Zähne auch im Erwachsenenalter richten lassen will, wird manchmal von Bekannten als „eitel“ beschimpft, doch wer bestimmt schon, was eitel sein soll? Im Gegenteil, ich halte Eitelkeit für eine sehr, sehr liebenswerte Schwäche und eigentlich sogar eine Stärke, denn sie trägt zu einer intensiven Beschäftigung mit sich selbst und damit zu einer Bejahung des Lebens bei! Wer eitel ist, der macht etwas aus sich, der probiert aus und geht neue Wege. Leute, die immer nur daran herumnölen, sind entweder dumm oder faul oder beides. Keine Ahnung, was schlimmer ist und es interessiert mich auch nicht. Jeder ist meiner Meinung nach aufgerufen, das eigene Leben nicht wegzuwerfen, sondern im Angesicht der sowieso ohne Zweck und Ziel ablaufenden Welt ein Kunstwerk aus sich und aus seinem Leben zu machen. Alles andere ist ein gigantischer Selbstbetrug.

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